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Pfeffernüsse und Traditionen

Seid ihr schon in Weihnachtstimmung? Wenn ja, dann passt es perfekt, dass heute im Rahmen des Bloggeradventskalenders in meiner kleinen Kreativwerkstatt gebacken wird. Also so rein virtuell. Denn Momentan geht es auf unserer Hausbaustelle dermaßen rund, dass an backen garnicht zu denken ist. Ich falle abends ins Bettchen und purzle morgens ähnlich müde heraus 😉
Soviel zur weihnachtlichen Vorfreude.

Da ich aber mit meinem Beitrag auch beim Bloggerevent von Sellenfutter teilnehmen möchte, gehört es dazu, dass ich Euch etwas über Traditionen erzähle. Eine meiner Lieblingstraditionen stammt noch aus meiner Kinderzeit. Meine Eltern habe immer den Tannenbaum gemeinsam geschmückt. Ich durfte dann ab Mittags nicht mehr ins Wohnzimmer. Aber das war absolut okay für mich, weil ich wusste das sich hinter dieser Tür der Raum in ein Weihnachtswunderland verwandelt. Und Abends im Dunklen ist dann die Tür aufgegangen und das Wohnzimmer wird nur vom glänzenden Tannenbaum erleuchtet. Für mich hat diese Ritual so etwas besonderes und zauberhaftes, dass ich mir das bis heute bewahrt habe.

Aber nun zu den Plätzchen.
Bei uns hat jedes Familienmitglied so seine Lieblinge. Mein Vater wünscht sich immer Zimtsterne, mein Mann etwas mit Geele und meine Mutter, dass sie nicht die Zimtsterne für Papa backen muss 😉
Meine Lieblingsplätzchen werden nach einem Familienrezept gebacken und sind auch nur was für gute Zähne. Also Achtung, diese Plätzchen haben aber so gar keine Ähnlichkeit mit den Pfeffernüssen, die man im Geschäft kaufen kann.

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Pfeffernüsse
Traditionelles Familienrezept
Menüart Plätzchen
Portionen
Bleche
Zutaten
Menüart Plätzchen
Portionen
Bleche
Zutaten
Anleitungen
  1. Die Eier und der Zucker werden gut schaumig gerührt. Das Mehl und die Gewürze werden untergehoben. Der Teig wird dann etwas ruhen gelassen.
  2. Dann benötigt man einen Plätzchenaustecher mit einem Durchmesser von 2 cm. Der Teig wird zu einer 1 cm dicken Platte ausgerollt ~ auch wenn einem das sehr dick vorkommt, dass muss so sein ~ und dann die Plätzchen ausgestochen. Das Besondere ist nun dass die Plätzchen nun einen Tag getrocknet werden.
  3. Am Folgetag wird die Unterseite der Pfeffernüsse mit dem Finder und wenig Kirschwasser befeuchtet. Zum Abschluss werden sie mit der Kirschwasserseite nach oben auf ein Backblech gesetzt und bei 180°C ~ 12-15 min gebacken.
  4. Und dann kann man zuschauen wie das Hirschhornsalz seine Arbeit erledigt und aus den flachen Kreisen, kleine Pilze werden und dabei die ganzen Gewürze so herrlich duften.

Und zum Abschluss habe ich noch eine eher neue Tradition bei uns, dass Geschenk für meinen Papa. Ich weiß ja nicht wie das so mit Euren Vätern ist … ich hab mir immer schwer getan das passende für ihn zu finden. Doch irgendwann kam mir die Idee mit der ich viele Jahre Geschenke bestreiten kann. Mein Vater sammelt Modelleisenbahnen und da diese recht wervoll sind werden zum Großteil lichtgeschützt in Kisten gelagert. Doch einmal im Jahr wird eine Lok oder ein Waggon für ein Fotoshooting ins Rampemlicht gezerrt und mein Vater bekommt dann das dazugehörige Bild.

So, dann bleibt mir nur euch frohes Backen und eine schöne Adventszeit zu wünschen. Hier geht es die Tage mit einem DIY-Tutorial weiter. Und schaut doch mal bei Susinäht vorbei … da gibt es jeden Tag mindestens ein neues DIY Türchen.

Liebe Grüße

Katrin

5 Comments

  • Rini

    Hey Katrin,

    Wir teilen uns heute das Türchen. 😉 Deine Kekse sehen guuut aus. Ich liiiiebe Pfeffernüsse. Deine Traditionen klingen total schön. *.*…Auch die Bilder für deinen Papa gefallen mir.

    Wünsch euch noch ein frohes Schaffen beim Hausbau.

    Liebe Grüße

    Rini

  • mamsell su

    Wow, so schöne Bilder!! Das sieht alles soo lecker aus! Danke für das wunderbare Rezept für die Pfeffernüsse! Das werde ich bestimmt ausprobieren!
    Das Foto für deinen Papa finde ich auch richig gelungen! Ich habe auch immer Schwierigkeiten ein passendes Geschenk für meinen Papa zu finden. Deine Idee ist richtig klasse!
    Ganz lieben Gruß!
    Susanna

  • Susi Ehle

    Meine liebe Katrin,

    dein Rezept klingt sooo lecker! Pfeffernüsse – schon oft gehört aber leider noch nie probiert, demnach kommt dein Rezept schon bald zum Einsatz 😉
    Bei den Fotos schließe ich mich Susanna an: die sind einfach wunderschön! <3
    Ich hoffe, du erzählst uns noch mehrere Episoden von deinen Zimtsternerfahrungen :p 😀

    Ganz liebe und herzliche Grüße,
    deine Susi <3

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